
Wie weit würdest du gehen, wenn du hungrig bist? Was meinst du? Ich behaupte, du kannst diese Frage nicht beantworten, wenn du nicht schon mal wirklich hungrig gewesen bist. Ich meine richtig hungrig, wirklich richtig hungrig, wenn du tagelang nichts gegessen hast oder wochenlang nur sehr sehr wenig. Wenn du wirklich Hunger hast, kannst du an nichts anderes mehr denken als an Essen. Das ist ein biologisches Überlebensprogramm, festgeschrieben in unseren Genen.
»Wer das Öl kontrolliert, ist in der Lage, ganze Nationen zu kontrollieren; wer die Nahrung kontrolliert, kontrolliert die Menschen.« Henry Kissinger
Ernst Wolff in „SIE planen unseren Untergang!“ vom 29.01.2023:
- Food Chain Reaction
- Landwirtschaft 4.0 und die Abhängigkeit von Hochtechnologien
- Dünger-Knappheit
- Nahrungsproduktion wird reduziert oder eingestellt
- Kontrolle der WHO über die Lebensmittel im „Namen der Gesundheit“
- Kontrolle über Ackerland und Lebensmittel im „Namen des Klimas“
- Kontrolle über Ackerland durch Verschiebung der Besitzeigentümer
- „Zufällige“ Brände
- Kontamination von Agrarland und Ernte
- Giving to Amplify Earth Action (GAEA)
- Zu guter Letzt eine Experten-Empfehlung

1) Food Chain Reaction
Hast du schon mal von der Food Chain Reaction Übung gehört? Diese Übung fand im November 2015 statt in Washington D.C. am Hauptsitz des „World WildlifeFund“ (WWF). Ziel der Übung war eine detailgetreue Simulation einer Welternährungskrise, die 2020 beginnen und bis 2030 andauern würde. 65 Teilnehmer kamen zusammen, darunter politische Entscheidungsträger, Wissenschaftler und Wirtschaftsführer aus den USA, Brasilien, China, Indien, Europa und Afrika, vor allem also aus den Ländern, die die meisten Nahrungsmittel produzieren. Sie bildeten sechs Teams. Das siebte Team vertrat Unternehmen und Investoren, und das achte Team repräsentierte multilaterale Institutionen wie die Weltbank, die Vereinten Nationen und Nichtregierungsorganisationen.
Entworfen wurde die Simulation von dem:
Center for American Progress (CAP)
Laut Wikipedia eine politische „think tank“ Organisation, die politisch relevante Forschung für praktische Probleme des politischen Zeitgeschehens betreibt und ihre Ergebnisse in den politischen Entscheidungsprozess einzubringen sucht, einerseits durch die Medien, andererseits durch Lieferung von konkreten Vorschlägen an Politiker in Regierung und Parlament. Zu den Gründern dieser Organisation gehören u.a. John Podesta und George Soros.
World Wildlife Fund (WWF), das eng mit dem WEF zusammenarbeitet.
Wer mehr zur WWF-Arbeitsweise erfahren möchte, wird hier fündig. Prinz Philip war ab 1961 Präsident des WWF Großbritannien, über 15 Jahre WWF-Präsident und bis zu seinem Tod 2021 WWF-Ehrenpräsident, ging gerne mal auf Großwildjagd, bevor er Naturschützer wurde. Ebenso ein Liebhaber der Großwildjagd – König Juan Carlos, auch Ehrenpräsident des WWF.
Cargill, dass zu den weltweit größten Unternehmen zählt und Partner vom WEF ist.
Mars Inc., die Familie Mars ist die zweitreichste der Welt.
Durchgeführt wurde die Simulation von der CNA Corporation (Center for Naval Analyses). Das CNA ist ein von der US-amerikanischen Regierung gefördertes Forschungs- und Entwicklungszentrum der US Navy und des US Marine Corps.
Und… kommt dir das irgendwie bekannt vor? Wir erinnern uns an Event 201. Wenn es nicht so traurig wäre, dann wäre es schon fast wieder lustig.
Die wichtigsten Details dieser Übung werden in einem Werbefilm präsentiert, den das Metanoia Magazin (ehemals ExpressZeitung) mit deutschen Untertiteln versehen hat.
Die Übung kommt zu folgenden Ergebnissen:
Ergebnis 1: Global Governance
Während am Anfang hervorgehoben wird, dass nationale Lösungsansätze eher zum Scheitern verurteilt sind, kommt man am Ende der Übung zur einzigen guten und richtigen Lösung: die Global Governance!
Ergebnis 2: Globale CO2-Steuer
In der Simulation verschlechtert sich die Nahrungssituation solange, bis die Nationen der globalen CO2-Steuer zustimmen.
Ergebnis 3: Die Neue Normalität ist Volatilität.
Herkunft des Wortes Volatilität: lateinisch volatilis = fliegend; flüchtig; schnell, Synonyme dafür: labil, schwankend, unbeständig, wechselhaft.
Interessant ist, wie man zu diesen Ergebnissen gekommen ist. Das zugrundeliegende Szenario wurde von Spieleentwicklern entworfen, die die Sponsoren der Übung vertraten. Ein von den Sponsoren der Übung zusammengestelltes Team aus „Experten“ moderierte und leitete die Diskussionen der Teilnehmer. Die „Experten“ entschieden, in welche Richtung sich des Spiel zu entwickeln hatte, welche Lösungsansätze funktionieren und welche nicht, mit einem klaren Ziel vor Augen.
Dabei nimmt die Übung für sich in Anspruch, im öffentlichen Interesse zu sprechen. Aber wo genau ist hier die Öffentlichkeit, also die Masse der Menschen vertreten? Allein schon der Tatbestand, das die meisten Menschen von dieser Übung noch nie etwas gehört haben. Auch interessant, es saß kein einziger Landwirt in dieser Runde.
Der Schwerpunkt der Übung liegt auf der zentralisierten Macht im Interesse von wenigen Großkonzernen. Durch finanzielle Instrumentarien wie der CO2-Steuer forciert man eine Marktbereinigung, bei der kleine und mittlere Unternehmen auf Dauer nicht mithalten können. Und ob bzw. wie eine CO2-Steuer zur Lösung der Hunger- und Klimakrise beitragen soll, ist fraglich.
In der Übung bleibt die Zukunft volatil, d.h. unplanbar und unsicher. Es wird kein Zurück zur alten Normalität geben. Was soll das bedeuten? Heißt das, nach der Krise ist vor der Krise?
Bemerkenswert sind auch die hellseherischen Fähigkeiten der Spieleentwickler. Für den Zeitraum 2020 – 2021 wird hauptsächlich von einer großen Klimakrise gesprochen und im Nebensatz von Seuchen. Dadurch steigen in diesem Zeitraum die Lebensmittelpreise an. Ab 2022 simuliert die Übung steigende Lebensmittelpreise um 400% und eine Flut von Migranten. Russland und die Ukraine leiden unter Hitzestress, der die Getreidevorräte verringert.
Abgleich mit der Gegenwart
Mit diesen Kenntnissen im Hintergrund erscheinen etliche Ereignisse und Entwicklungen in der Gegenwart in einem anderen Licht.
Von 2020 bis 2022 hat die Corona-Pandemie (Seuche) das Weltgeschehen bestimmt. Und ab 2022 haben wir anstelle der Klimakrise den Ukraine-Russland-Konflikt, der die Lebensmittelpreise steigen lässt.
Mit der Vorhersage, dass es ab 2023 zu einer Verringerung der Getreidevorräte aufgrund von Anbauproblemen in Russland und der Ukraine kommt, rückt eine Pressekonferenz mit dem US-Präsident Joe Biden am 24.03.2022 in den Fokus. Dort sagte er, dass es infolge des russischen Einmarsches in der Ukraine zu einer weltweiten Lebensmittelknappheit kommen wird. Hören wir mal in den kurzen Ausschnitt rein.
Zu Deutsch „… in Bezug auf die Nahrungsmittelknappheit haben wir über Nahrungsmittelknappheit gesprochen und ähm, und es wird wahr werden, dass der Preis dieser Sanktionen nicht nur Russland auferlegt wird, sondern auch sehr vielen anderen Ländern, einschließlich europäischer Länder und auch unserem Land, weil sowohl Russland als auch die Ukraine in Bezug auf Weizen zum Beispiel die Kornkammer Europas waren… Aber wir hatten eine lange Diskussion äh in den G7 mit ähm den äh mit beiden äh den Vereinigten Staaten, die einen bedeutenden drittgrößten Weizenproduzenten der Welt haben, sowie Kanada, dass auch ein bedeutender Großproduzent ist. Und wir sprachen darüber, wie wir die Nahrungsmittelknappheit erhöhen und schneller verbreiten könnten. Außerdem sprachen wir darüber, alle europäischen Länder und alle anderen zu drängen, um Handelsbeschränkungen zu beenden, Beschränkungen beim Versenden von Lebensmitteln ins Ausland und so sind wir dabei, mit unseren europäischen Freunden auszuarbeiten, was nötig wäre, um die Bedenken hinsichtlich der Nahrungsmittelknappheit zu verringern.“
Ok, also nochmal. Biden sagte nicht „sowohl Russland als auch die Ukraine können derzeit nicht produzieren“, er sagte „Russland und die Ukraine WAREN die Kornkammer Europas“!
Und er sagte: „wir sprachen darüber, wie wir die Nahrungsmittelknappheit erhöhen und schneller verbreiten könnten.“
Ist diese Aussage einfach nur ein Versprecher oder ist er Freud‘scher Natur?
In den nächsten Kapiteln werden wir die verschiedenen Stellschrauben zur Nahrungsverknappung näher betrachten.
2) Landwirtschaft 4.0 und die Abhängigkeit von Hochtechnologien
Bereits 2016 berichtete ntv, dass Hochtechnologie längst zum Alltag vieler Landwirte gehört. Der Bauernverband schätzte damals, dass zwei Drittel der Bauern in Deutschland Hochtechnologie verwenden (siehe Video des Beitrags).
Die Landwirtschaft 4.0 ist mit der Entwicklung des Halbleiter- bzw. Chip-Markts unmittelbar verbunden.
Im Jahr 1927 wurde der Begriff „Schweinezyklus“ in der Wirtschaftswissenschaft eingeführt. „Der Schweinezyklus ist eine periodische Schwankung der Angebotsmenge und des Marktpreises.“
Im Jahr 2020 kam es zu einer Chip-Knappheit, im Jahr 2021 sogar zu einer Chipkrise. „Gemeint ist damit, dass sowohl Mikrochips als auch Geräte, die solche benötigen, auffallend häufig knapp oder sogar Mangelware waren, während die Preise enorm stiegen.“ [pcspezialist]
„Eine der Hauptverantwortlichen war dabei die Corona-Pandemie. Denn mit ihr kam es 2020 zu großflächigen Einbrüchen in der Weltwirtschaft, gezwungenermaßen zu Änderungen in Verarbeitungs- und Lieferprozessen sowie zu Verlagerungen von wirtschaftlichem Fokus.“ [pcspezialist]
„Aber auch die mit der Coronakrise verbundene Nichtverfügbarkeit von Ressourcen, die nicht nur für Computerchips benötigt werden, spielt der Chip-Knappheit zentral zu. Es sind nämlich vor allem nicht nur Mikrochips an sich Mangelware, sondern auch für Chips benötigte Substanzen. Dazu gehören die Industriemetalle Kupfer, Zink oder Aluminium, entsprechend verarbeitete Substrate (durch Reaktionen veredelte oder beschichtete Materialien), Wafern (mikroelektronische Elemente) und andere Komponenten. Vor allem Halbleiter sind betroffen. Deshalb wird die Chipkrise auch gern Halbleiterkrise genannt.“ [pcspezialist]
Auf der anderen Seite hat „die Branche mit der Pandemie einen seit vielen Jahren nicht mehr gesehenen Boom erlebt. Weltweit statteten Angestellte ihre Privatwohnungen mit der Ausrüstung für das Zuhausebüro aus. Rechner, Bildschirme, Drucker und so weiter. Dazu Smartphones und Unterhaltungselektronik wie sündhaft teure Kopfhörer und Lautsprecher – für das Leben im Stay-at-Home-Modus.“ [rnd]
Wie sich diese Situation auf die landwirtschaftlichen Betriebe in den letzten drei Jahren auswirkte, kann man in dem Artikel „Wie sich der Mangel an Traktorchips auf landwirtschaftliche Betriebe auswirkt“ nachlesen. Er liefert eine gute Erklärung der Kausalkette.
„Die Auswirkungen einer Chipknappheit zeigen sich auf verschiedene Weise, wobei Verzögerungen bei der Produktion und Lieferung elektronischer Komponenten, Geräte und Ausrüstungen zu den wichtigsten gehören. … Da Chips so klein sind, scheint es, als hätten sie keine große Bedeutung, aber in einer digitalisierten, automatisierten Welt wie der unseren stellen die kaskadierenden Auswirkungen fast jede Branche und jeden Verbraucher vor neue Herausforderungen.“
„Für Landwirte haben der Mangel an Chips … zu Verzögerungen bei der Beschaffung neuer oder verbesserter landwirtschaftlicher Technologien geführt, darunter Traktoren, Drohnen oder Viehwirtschaftssysteme. Andere Engpässe, einschließlich bei Karton und Kunststoffen, haben die Lieferung häufig verwendeter landwirtschaftlicher Betriebsmittel wie Pestizide und Herbizide verlangsamt, und Landwirte haben berichtet, dass sie Gerätebestellungen in Teilen statt auf einmal erhalten, was eine Herausforderung für die Geschäftsplanung und den normalen Tagesablauf darstellt.“
„Wenn die Landwirte keine Ersatzausrüstung haben oder ein Nachbar nicht bereit ist, mitzuhelfen, kann sich der landwirtschaftliche Betrieb verzögern oder sogar eingestellt werden, was nicht nur ihren Lebensunterhalt, sondern auch die verfügbare Lebensmittelversorgung beeinträchtigt.“
Seit dem vierten Quartal 2022, als die offizielle Pandemie-Phase endete, sind die Engpässe bei der Verfügbarkeit von Computerchips und anderen Hochtechnologie-Komponenten verschwunden. Dies geschah hauptsächlich, weil die pandemiebedingten Ursachen, die zuvor zu dieser Knappheit geführt hatten, nicht mehr relevant waren.
Man könnte annehmen, dass damit das Problem gelöst ist. Der Schein trügt. Die Situation ähnelt der Ruhe vor dem Sturm. Der Artikel „Beispielloser Einbruch – ausgerechnet in der Hightechbranche“ bringt eine realistische Begründung dieser Schlussfolgerung.
„Chiphersteller erleben einen Preiseinbruch und streichen geplante Investitionen. Marktforscher sprechen vom stärksten Absatzschwund bei PCs seit Jahrzehnten – und Einbrüche bei Halbleitern für die Industrie deuten auf eine generelle Konjunkturkrise hin.“
„Nachdem sich die Lieferengpässe und andere Komponenten aufgelöst hatten, seien hohe Lagerbestände in vielen Firmen entstanden, deshalb werde nicht weiter geordert. Besonders steil ging es in der Region Europa, Naher Osten, Afrika nach unten – mit einem Absatzminus von mehr als 25 Prozent. Da spiele auch eine Rolle, dass viele Unternehmen ihre geschäftlichen Aktivitäten in Russland eingestellt hätten. Schwindende Kaufkraft und eine miese Kauflaune auch wegen Inflation und Rezessionsängsten kommen hinzu.“
„Der Hightech-Rückschlag lässt sich längst auch als Vorbote von düsteren Zeiten für die gesamte Wirtschaft lesen. So hat Texas Instruments einen sehr pessimistischen Ausblick fürs vierte Quartal vorgelegt. Das Unternehmen, das Chips für alles Mögliche (von der Rakete bis zur Küchenmaschine) herstellt, lässt wissen, dass nicht nur die Nachfrage nach Halbleitern für PCs und Handys zurückgeht, sondern auch nach Chips für industrielle Ausrüstungen – ein Feld, das bislang weitgehend immun war gegen die Mechanismen des Schweinezyklus.“

Man sagt, ein Unglück kommt selten allein. Der NZZ-Artikel „Taiwan-Konflikt: China hält Militärübungen in der Nähe der Insel ab“ vom August 2023 macht auf weitere potentielle Entwicklungen aufmerksam, die ebenfalls einen weitreichenden globalen Einfluss auf die Halbleiter-Industrie haben.
„Wieso ist Taiwan für die Weltwirtschaft so wichtig? Taiwan ist der weltweit grösste Hersteller von Halbleitern. Diese kommen in elektronischen Geräten, aber auch in Autos und Waffensystemen zum Einsatz und sind für viele Industrien auf der ganzen Welt wichtig. Taiwanische Unternehmen generierten im Jahr 2020 mehr als 60 Prozent des weltweiten Umsatzes mit Halbleitern.
Insbesondere die amerikanische Tech-Branche ist stark von den taiwanischen Chipherstellern abhängig. Nach wie vor ist aber China der wichtigste Handelspartner Taiwans – allen Spannungen zum Trotz. Wie wichtig Halbleiterchips für die Wirtschaft sind, zeigt sich in der gegenwärtigen Chipkrise in der Autoindustrie. Ein kriegerischer Konflikt um Taiwan hätte unabsehbare Konsequenzen für die Weltwirtschaft.“
An der Stelle zeigt sich die Anfälligkeit einer hochtechnologisierten Landwirtschaft 4.0. Turbulenzen auf dem Halbleiter-Sektor werden zunehmend indirekten und direkten Einfluss auf die Nahrungsmittelversorgung haben.
3) Dünger-Knappheit
Die Lage in Bezug auf die Düngemittel-Ressourcen und somit auch auf die Düngemittelpreise hat sich in den Jahren 2020 bis 2022 verschärft. Ein Grund dafür war der Ukrainekrieg, dessen Auswirkungen noch weit in das Wirtschaftsjahr 2022/23 hinein nachwirkten. [proplanta]
Der Ukraine-Konflikt hat zu einem Anstieg der Erdgaspreise und somit auch der Energiepreise geführt. Der Preis für Erdgas in Europa ist um 60 Prozent gestiegen. [ZDF]
Die Energiepreise und die Düngemittelproduktion hängen eng miteinander zusammen. Die Herstellung der meisten Düngemittel ist sehr energieintensiv, da Erdgas sowohl als Rohstoff als auch als Energiequelle im Produktionsprozess benötigt wird. [DESTATIS]. Steigende Energiepreise führen daher zu einer Verteuerung der Düngerproduktion und können zu Produktionskürzungen bei den Düngemittelproduzenten führen. Dies wiederum führt zu einem Anstieg der Düngemittelpreise und einem Rückgang des Düngemittelabsatzes.
Ein Beispiel dafür ist die Firma BASF. Ende September 2021 verkündete die BASF, die Düngerproduktion in Europa zu drosseln. „Das Unternehmen hat die Ammoniakproduktion sowohl in seinen Werken in Antwerpen in Belgien als auch in Ludwigshafen in Deutschland reduziert. »Aufgrund des jüngsten Anstiegs der Erdgaspreise in Europa ist der wirtschaftliche Betrieb einer Ammoniakanlage in der Region äußerst schwierig geworden«, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.“ … „Immer mehr große Düngerhersteller legen Werke still. Dünger wird knapp und die Preise gehen durch die Decke.“ [agrarheute]
Nach der weiteren Energiepreisexplosion aufgrund des Ukraine-Konflikts hat BASF nun im Februar 2023 beschlossen, eine der beiden Ammoniak-Anlagen in Ludwigshafen stillzulegen. „Ammoniak wird zum größten Teil zu Düngemittel verarbeitet.“ [Bild]
Eine Anmerkung: siehe selbst, wer die Top-Aktieninhaber von BASF sind. Wir finden auch hier an oberster Stelle Vanguard Inc.
In letzter Zeit sind die Düngemittelpreise gesunken. Das hängt mit den etwas gefallenen Gaspreisen und den wenigen Käufern zusammen. Allerdings ist der Gaspreis im Juli 2023 (mit 14,8 Cent pro kWh) im Vergleich zum Jahr 2020 (mit 5,97 Cent pro kWh) trotzdem sehr hoch. [GASVERGLEICH]
„Die weitere Entwicklung der Preise und auch der verfügbaren Menge an Düngemittel ist jedoch unsicher. Zum einen ist unklar, wie sich der Energiemarkt weiterentwickelt, zum anderen sind die Folgen des Ukrainekrieges noch nicht absehbar. … Ein weiteres Problem stellt die Knappheit von Düngemitteln dar. Um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, ist Europa auf Importe von Düngemitteln angewiesen.“ [agrimand]
Wie sich die Düngemittel-Knappheit unmittelbar auf die Landwirtschaft auswirkt, kannst du dir hier anschauen.
4) Nahrungsproduktion wird reduziert oder eingestellt
Die Kombination aus steigenden Energiepreisen, Kraftstoffpreisen und Düngemittelpreisen führt unweigerlich zur Reduzierung oder Einstellung der Nahrungsmittelproduktion.
Es folgt eine Auflistung einiger Beispiele. Das Ausmaß ist bei weitem viel größer.
- Werden hohe Gaspreise zu einer Gurkenkrise in Europa führen? [Quelle]
Die Problematik ist 2023 unverändert. [Quelle] - Bauernpräsident: Wegen hoher Energiepreise bleiben Gewächshäuser leer [Quelle]
- Britische Landwirte im Vereinigten Königreich können es sich aufgrund der explodierenden Kraftstoff- und Düngemittelkosten nicht leisten, für die nächste Saison zu pflanzen. [Quelle]
- Kent Apfelbauern gezwungen, Obstplantagen wegen finanzieller Verluste umzugraben [Quelle]
- Größter Gemüseproduzent in Island stellt Lieferungen ein [Quelle]
- „Wir können nicht überleben“: Schweinefleischproduzenten in Alberta stehen vor großen Verlusten und Schließungen [Quelle]
- 100.000 italienische Bauernhöfe sind aufgrund von EU-Sanktionen von der Schließung bedroht [Quelle]
- Viele Kartoffelfarmen stehen vor der Schließung, warnt IFA [Quelle]
- Leere Regale: Supermärkte in Großbritannien beginnen mit Rationierung [Quelle]
- Wie ein Landwirt um seinen Betrieb und seine Kühe kämpft [Quelle]
Die Wahrheit über unsere Landwirtschaft
„Obwohl deutsche Landwirte mit knapp sieben Milliarden Euro pro Jahr aus der EU subventioniert werden, schließen im Schnitt zehn Höfe am Tag für immer. Jungbauern aber haben kaum Chancen, neue Betriebe zu gründen. Ackerland ist vielerorts unbezahlbar geworden. Auch, weil große Investoren nach dem kostbaren Boden greifen. Etwa 60 Prozent der Fläche gehören inzwischen nicht-landwirtschaftlichen Eigentümern.“ [ZDF]
5) Kontrolle der WHO über die Lebensmittel im „Namen der Gesundheit“
Ich möchte hier anmerken, dass die Haltung und Nutzung von Tieren ein SEHR wichtiges, aber ein separates Thema ist, auf das ich in diesem Artikel nicht eingehe.
In dem Entwurf zum Pandemievertrag der WHO vom 01.02.2023 ist folgendes zu lesen:
Punkt 23: „Verständnis dafür, dass die meisten neu auftretenden Infektionskrankheiten ihren Ursprung bei Tieren haben, einschließlich wild lebender und domestizierter Tiere, und dann auf den Menschen übergreifen“ (Seite 6)
Punkt 26: „Bekräftigung der Bedeutung eines One-Health-Ansatzes …, um die menschliche Gesundheit zu schützen, Gesundheitsgefahren an der Schnittstelle zwischen Tier und Mensch zu erkennen und zu verhindern, insbesondere zoonotische Übertragungen und Mutationen, und um die Gesundheit von Menschen, Tieren und Ökosystemen nachhaltig auszugleichen und zu optimieren“ (Seite 6)
Article 18/(6): „Die Vertragsparteien verpflichten sich, … One-Health-Überwachungssysteme auszubauen …, um Spillover-Ereignisse, Mutationen und die Risiken im Zusammenhang mit zoonotischen, vernachlässigten Tropenkrankheiten und vektorübertragenen Krankheiten auf ein Mindestmaß zu beschränken und so zu verhindern, dass kleine Ausbrüche bei Wildtieren oder Haustieren zu einer Pandemie werden. (Seite 24)
Bill Gates bringt es in der Sendung „The Daily Show” am 28.03.2022 in den folgenden 30 Sekunden auf den Punkt:
Auf die Frage des Moderators „Müsste es uns nicht auch interessieren, wie es zu dieser Pandemie kam? Es ist immer noch voller Geheimnisse. …“ antwortet Bill Gates: „Nun, wir sollten auf die Sicherheit im Labor achten. In diesem Fall ist es ganz klar, dass die Krankheit durch Tiere übertragen wurde. Und fast alle unsere Krankheiten … wie HIV wurde vor einiger Zeit von Schimpansen in Afrika übertragen, EBOLA kam von Fledermäusen. Auch dies kam, mit einem Schritt dazwischen, von Fledermäusen. Es wird also immer wieder vorkommen, vor allem durch den Klimawandel, bei dem wir in viele Lebensräume eindringen.“
(Anmerkung: Eine genauere Analyse zur Herkunft des Coronavirus findet sich im Artikel „Das Spike-Protein im Fokus“.)
Die Quintessenz ist klar: Tiere sind schmutzig und gefährlich. In ihnen lauern super-resistente Keime und es ist daher einfach zu gefährlich, jetzt weiterhin Tiere zu halten. Das gilt im Besonderen für die Eigentierhaltung.
Die Frage, die sich einem hier aufdrängt: Wie zum Teufel hat es der Mensch in all den vorherigen Jahrhunderten geschafft, ohne Impfung, genveränderten Lebensmitteln und in unmittelbarer Nähe zum Tier zu überleben? Das grenzt an ein Wunder!
Das Muster, das sich erkennen lässt – es gilt jegliche Selbstversorgung zu zerstören. Autarke Gruppen sind unabhängig. Unabhängige Gruppen lassen sich nicht in das „Neue Normal“ einfügen und müssen daher bekämpft werden. Abhängige Menschen lassen sich kontrollieren.
Beispiele der Gegenwart im Hinblick auf die Zukunft
Hinterhoftiere für den Eigenbedarf
Beispiele von Propaganda gegen Hinterhoftiere:
- Die Eier von Hinterhofhühnern enthalten durchschnittlich 40-mal mehr Blei als Eier aus dem Laden, wie Forschungsergebnisse zeigen. [Quelle]
- Hobby-Schweine „ein Maul- und Klauenseucherisiko“, da das Bewusstsein der Schweinebesitzer im Hinterhof oder in der Kleintierhaltung wirklich gering ist. [Quelle]
Vogelgrippe
Laut Wikipedia ist die Vogelgrippe H5N1 eine Viruserkrankung der Vögel. Die Vogelgrippe verursacht bei in Gefangenschaft gehaltenen Vögeln und bei Wildvögeln in zahlreichen Ländern eine anzeigepflichtige Tierseuche, gegen die umgehend amtliche Maßnahmen zu ihrer Bekämpfung und zur Verhinderung ihrer Ausbreitung eingeleitet werden können.
Welche Maßnahmen werden nach H5N1-Nachweis eingeleitet?
Es werden ALLE Zuchttiere getötet.
Wie wird das Virus nachgewiesen?
Überraschung… mit einem PCR-Test.
Wie viele Tiere einer Herde werden mittels PCR getestet?
Es reicht der Nachweis bei einem Tier.
Vogelgrippe: Eine weitere falsche „Pandemie“ … diesmal für Hühner?
Nach Angaben des US-Landwirtschaftsministeriums betraf im Jahr 2022 die Vogelgrippe mehr als 47,7 Millionen Vögel, darunter 251 kommerzielle Herden und 328 Hinterhofherden.
Hier ein Link zur Homepage des US-Landwirtschaftsministeriums mit der offiziellen Liste der nachgewiesenen Vogelgrippe mit Angabe der Anzahl der betroffenen Tiere.
Ein Fall sticht dabei besonders ins Auge. In der US-amerikanischen Stadt Iowa gab es die größte Eier-Fabrik des Landes „Rembrandt Enterprises“. Eigentümer der Fabrik ist der Milliardär und ehemalige republikanische Senator des Bundesstaates Minnesota Glen Taylor.
Als die Arbeiter am Morgen zum Einsammeln der Eier und Füttern der Vögel antraten, wurde ihnen mitgeteilt, dass an diesem Tag eine andere Aufgabe auf sie wartete. Nachdem am 17.03.2022 ein einziger Fall von Vogelgrippe gegen 22:30 Uhr festgestellt worden war, hatte die Fabrik über Nacht damit begonnen, mehr als 5 Millionen Hühner zu töten. Die Tötung erfolgte mittels Lüftungsabschaltung. Die Luftzufuhr zu den Ställen wurde verschlossen und die Temperatur auf 40 Grad erhöht. Ein beteiligter Rembrandt-Mitarbeiter sagte: „Sie haben die Vögel bei lebendigem Leib gekocht“.
Die Arbeiter wurden angewiesen, die toten Hühner aus den Käfigen zu holen und auf nahe gelegenen Feldern in riesigen Gruben zu vergraben. Sie waren fast einen Monat damit beschäftigt.
Nach der Aktion wurden etwa 250 Arbeiter fristlos entlassen, so dass nur noch ein paar Dutzend Angestellte übrig blieben. Seitdem hat Rembrandt Enterprises die Eierproduktion nicht wieder aufgenommen.
Zuvor investierte die Firma noch in KI-Forschung, z.B. in Eier zählen mit KI und rechnete damit, dass es sich in den kommenden Jahren auszahlen wird. Trotzdem änderte Glen Tayler seine Meinung über das Fortbestehen der Eierproduktion nach einem PCR-Test. Warum?
Nun, das passiert nicht nur in den USA. Die niederländischen Behörden sagten am 20.10.2022, sie hätten rund 5,8 Millionen Vögel, darunter Hühner, Puten und Wasservögel, an 98 Orten im ganzen Land getötet, seit der Ausbruch des neuen Stamms der Vogelgrippe erstmals im Oktober letzten Jahres festgestellt wurde.
Bakterien in Fischen
In Kalifornien wurde Anfang April 2022 ein Ausbruch von Lactococcus petauri festgestellt, einem natürlich vorkommenden Bakterium, das Fische krank macht.
Sie haben 600.000 Zuchtfische eingeschläfert. Die betroffenen Fischzucht-Anlagen liefern in der Regel auch Fische für den Besatz von Gewässern in der Region, so dass es im Jahr 2022 kaum Fische in den Bächen und Seen in der Sierra Nevada gab. Interessant ist auch, dass das Bakterium vor 2020 noch nie zuvor in Fischen in Kalifornien nachgewiesen wurde. [Quelle, zuletzt aufgerufen März 2023]
Superresistente Keime in Schweinen
Dänische Wissenschaftler entdeckten Hinweise darauf, dass Schweine den gefährlichen antibiotikaresistenten Superkeim Clostridioides difficile auf den Menschen übertragen können.
Ausbruch der Japanischen Enzephalitis in Australien in Dutzenden von Schweinefarmen entdeckt, Schweinefleischversorgung droht zu sinken
Tendenz
„Mit anderen Worten, wenn Sie Ihre eigenen Tiere haben, wird die WHO davon erfahren und die Kontrolle über sie haben, weil … Viren.“ [Quelle]
Die Tierhaltung, so wie wir sie seit Jahrtausenden kennen, wird sukzessive unter dem Vorwand „Gesundheit und Sicherheit“ mit umfangreichen Auflagen belegt. In der Praxis heißt das, dass nur eine geringe Anzahl von Großunternehmen in der Lage sein werden, Tierzucht unter den neuen Bedingungen weiter zu betreiben. Diese große Konzentration führt zu einer enormen Machtposition, die zur vollständigen Kontrolle der Versorgung und der Versorgten führt.
6) Kontrolle über Ackerland und Lebensmittel im „Namen des Klimas“
An dieser Stelle möchte ich euch Christian Westbrook vorstellen. Er ist Agrarforscher und Gründer des Online-Podcasts „Ice Age Farmer”.
Christians Recherchen sind sehr gründlich und professionell. Er bloggt seit Jahren darüber, dass weltweit die Lebensmittelproduktion bewusst zerstört wird und warnt schon seit langem vor der zu erwartenden Nahrungsmittelknappheit.
Seit einem Jahr hat er nichts mehr gebloggt und man kann nur spekulieren, warum?
Zum gesamten Video geht es hier.
Im folgenden Video vom März 2021 geht Christian auf die Verdrängung der Bauern im Namen des Klimas ein.
Das man beim Klimaschutz nichts dem Zufall überlassen möchte, zeigt sich in der UK FIRES-Studie „Absolute Zero – Die Erfüllung der Klimaschutzverpflichtung des Vereinigten Königreichs mit schrittweiser Anpassung an die heutigen Technologien“. UK FIRES ist ein Forschungsprogramm, dass vom britischen Staat finanziert wird. Die folgende Grafik spricht für sich.

Der Videobeitrag „Hunger in Deutschland vorprogrammiert? Umweltverordnung bedroht Bauern und Ernten“ gibt eine sehr gute Zusammenfassung der Entwicklungen in Deutschland und Holland.
7) Kontrolle über Ackerland durch Verschiebung der Besitzeigentümer
Ackerlandbesitz regelt die Kontrolle und Nutzung, prägt viele landwirtschaftliche Entscheidungen, einschließlich derer in Bezug auf Produktion, Erhaltung und Nachfolgeplanung. Wer das Land besitzt, stellt die Regeln auf, wie und in welchem Umfang über das Land verfügt wird.
Im Jahr 2020 machte Gates Schlagzeilen, als er der größte private Ackerlandbesitzer in den USA wurde. In weniger als einem Jahrzehnt hatte er mehr als 269.000 Hektar Ackerland in 18 Bundesstaaten angehäuft. Aber er ist nicht der Einzige. Einige der reichsten Landbesitzer, darunter Jeff Bezos, John Malone und Thomas Peterffy, kaufen Wälder, Ranches und Ackerland in den gesamten Vereinigten Staaten auf. Und warum? Sieh dir dazu das Video an.
Für Untertitel: [Einstellungen], [Untertitel], [Automatisch übersetzen] und dann die entsprechende Sprache auswählen.
Laut diesem CNBC Beitrag von 2021 werden die Investitionen in Ackerland im ganzen Land zunehmen, da Menschen, darunter auch Superreiche wie Bill Gates, nach neuen Möglichkeiten suchen, ihr Geld zu vermehren. Damit steigen die Preise stetig.
„Es ist ein Vermögenswert mit steigendem Wert“, sagte John Piotti, CEO von American Farmland Trust. „Es hat einen großen intrinsischen Wert und ist darüber hinaus eine begrenzte Ressource“.
Nach Schätzungen des US-Landwirtschaftsministeriums sind 30 % aller landwirtschaftlichen Flächen im Besitz von Grundbesitzern, die selbst keine Landwirtschaft betreiben. Die Käufer erwerben das Land oft von Landwirten, die es schon seit Jahrzehnten besitzen; viele von ihnen sind vielleicht reich an Vermögen, aber arm an Bargeld. Für viele der Landwirte bekommt der Slogan „You will own nothing and you will be happy“ bereits eine konkrete Bedeutung.
In seinem Artikel „Der Getreidefeldherr“ (Teil 1 und Teil 2) schreibt Robert F. Kennedy Jr. über Bill Gates:
„Für einen Mann, der von Kontrolle durch Monopole besessen ist, muss die Möglichkeit, auch die Nahrungsmittelproduktion zu beherrschen, unwiderstehlich erscheinen. Bill Gates macht keine halben Sachen. Er stellt nicht eines von vielen Software-Angeboten her, er überschwemmt den ganzen Globus mit seinen Microsoft-Produkten und versucht jeden PC-Benutzer tributpflichtig zu machen. Er gibt sich auch nicht damit zufrieden, viele Menschen — oder die, die es wünschen — gegen Corona zu impfen. Nein, es müssen alle sein, 7 Milliarden Menschen. Möchte man einem Mann mit einer solchen Mentalität auch noch die Macht über unsere Ernährung anvertrauen?
Laut JFK jr. versuchen Gates und die anderen Raubritter unter dem Vorwand des Klima, der Artenvielfalt und der Bedrohung durch Zoonose-Pandemien, die Menschen aus dem Agrargeschäft und von den Farmen zu vertreiben. Gates’ Kontrolle über den Ablauf (der Coronapandemie) war lückenlos. Seine Umsetzung seiner Impfvorhersage war elegant und makellos. Und jetzt rollen Gates’ Stellvertreter das gleiche Strategiebuch aus, um seine totalitäre Ernährungsagenda durchzusetzen.“
Dieses Dokument stellt ein Kompendium über die Gefahren dar, die diese Entwicklung auf dem Ackerlandmarkt mit sich bringt und widmet sich solchen Themen wie:
- Biopiraterie,
- Klimaaktivismus,
- Diebstahl des Saatguts,
- Genetisch veränderte Organismen (GVO),
- Umgehung staatlicher Regulierung,
- Chemische Kriegsführung gegen die menschliche Gesundheit,
- Synthetische Lebensmittel: Soylent „Gates“,
- Angereicherte Lebensmittel,
- Gates, GAVI und GAIN,
- Künstliche Intelligenz: die Welt der Bauern abschaffen und
- der UN-Ernährungsgipfel.
Die Verschiebung der Besitzeigentümer von Agrarland ist nicht nur auf die USA beschränkt. Es ist ein weltweites Phänomen. Das vielleicht „krasseste“ Beispiel in dieser Richtung ist die Ukraine. Mit 34 Millionen Hektar fruchtbarem Boden ist die Ukraine eines der landwirtschaftlich produktivsten Länder der Erde.
In dem Artikel „Inmitten des Kriegschaos, ein neuer Bericht deckt die heimliche Übernahme von ukrainischem Agrarland auf“ wird dargelegt, wie mehrere lokale Großagrarunternehmen, die immer noch weitgehend von Oligarchen kontrolliert werden, sich für westliche Banken und Investmentfonds geöffnet haben – darunter Prominente wie Kopernik, BNP oder Vanguard – die nun einen Teil der Aktien kontrollieren. Der Bericht schlägt auch Alarm, dass die lähmende Verschuldung der Ukraine von den Finanzinstituten als Druckmittel genutzt wird, um den Wiederaufbau nach dem Krieg in Richtung weiterer Privatisierungs- und Liberalisierungsreformen in mehreren Sektoren, einschließlich der Landwirtschaft, voranzutreiben.
Dies ist eine Lose-Lose-Situation für die Ukrainer. Während sie ihr Land unbedingt verteidigen wollen, unterstützen Finanzinstitute heimtückisch die Konsolidierung von Ackerland durch Oligarchen und westliche Finanzinteressen.
Hier erinnere ich nochmal an die Worte von US-Präsident Biden „Russland und die Ukraine WAREN die Kornkammer Europas“ (siehe Kapitel 1).
8) „Zufällige“ Brände
Im Juni 2022 veröffentlichte „The Gateway Pundit“ einen Artikel über eine Liste von Lebensmittelfabriken in den USA, die von 2021 bis 2022 während der Biden-Administration zerstört, beschädigt oder durch „versehentliche Brände“, Krankheiten oder allgemeine Ursachen beeinträchtigt wurden.
In dem Artikel steht: „Angesichts dieses andauernden Problems in unserer Lebensmittelversorgung hat ein besorgter Bürger eine interaktive Karte erstellt… .“
Hier ein übersetzter Auszug der Nachricht des besorgten Bürgers:
„Ich habe umfangreiche Nachforschungen darüber angestellt, was mit der Nahrungsversorgung vor sich geht. Ich habe eine interaktive Karte erstellt, mit der Sie auf ein Symbol klicken (oder darüber fahren) können und alle Details erfahren, was an diesem Ort passiert ist, einschließlich eines Links zum Artikel.“
„Wenn ich irgendwelche Zweifel hatte, dass dies beabsichtigt war, ist das an dieser Stelle völlig verschwunden. Es ist fast erschreckend zu sehen, was vor sich geht, und die Mehrheit der Menschen hat keine Ahnung. Jeden Tag passiert etwas anderes, um dieser Liste etwas hinzuzufügen. Die Dinge passieren jetzt so schnell, dass es verblüffend ist. Big Tech vertuscht die meisten davon oder vergräbt sie so weit unten im Feed, dass die meisten Leute sie nie sehen. Ich habe Ermittlungsfähigkeiten, die ich während meiner gesamten Karriere eingesetzt habe, also weiß ich, wie ich das alles umgehen kann, sonst hätte ich nie gefunden, was ich habe.“
„Ich hatte noch nie von jemandem gehört, der nach tatsächlichen Bränden in Lebensmittelbetrieben gesucht hat, also hat mich das auf diesen Weg gebracht. Als ich sah, wie schlimm es war und welche Muster sich abspielten, war mir klar, was sie tun, und ich bin jetzt davon überzeugt, dass sie Menschen dazu bringen, dabei zu helfen, so wie sie es bei den Wahlen getan haben. Mir ist klar, dass dies nicht alles Absicht ist, aber sobald Sie sehen, wie groß das ist, kann nicht geleugnet werden, dass etwas Böses vor sich geht …“
„Es ist ziemlich erschreckend, wenn man das alles zusammen sieht.“
Die interaktive Karte mit allen beschädigten lebensmittelverarbeitenden Betrieben/Bereichen aus dem Zeitraum 2021-2022 kannst du dir hier anschauen. Die meisten von ihnen befinden sich in den Vereinigten Staaten.
Nun gibt es aber auch Experten, die sagen, dass die Verschwörungstheorien über die Brände falsch sind.
Auch THE EPOCH TIMES meldet sich zu diesen Verschwörungstheorien zu Wort und meint:
„Eine Reihe von Bränden in Lebensmittelverarbeitungsbetrieben im ganzen Land hat zu intensiven Spekulationen in den sozialen Medien darüber geführt, ob die Brände versehentlich oder das Ergebnis eines vorsätzlichen Angriffs auf eine kritische Lebensmittelinfrastruktur waren. … Das Facts Matter-Team stellte fest, dass die meisten der genannten Vorfälle von angeblich im Jahr 2022 in Brand geratenen Einrichtungen in diesem Jahr nicht stattfanden. Viele wurden aus den Vorjahren in einen Topf geworfen.“
Ich habe mir die Mühe gemacht und bin die Liste der Brände mal durchgegangen und kann zumindest bestätigen, dass es sich bei allen Vorfällen dieser Liste tatsächlich um Brände aus den Jahren 2021 und 2022 handelt. Dabei gab es schlimme Zerstörungen und weniger schlimme. Ich habe die Liste mal hier eingebunden, so dass es jeder selbst prüfen kann. Und ich möchte noch auf die Kommentare des EPOCH TIMES Artikel aufmerksam machen, die es wert sind, zu lesen.
Brände aus den Jahren 2021 und 2022:
🔥 11.01.2022 > Deli Star Fleischfabrik in Fayetteville
🔥 30.04.2021 > Smithfield Foods pork plant in Monmouth
🔥 25.07.2021 > Kellogg’s factory in Memphis
🔥 13.08.2021 > JBS beef plant in Grand Island
🔥 24.08.2021 > Patak Meat Production Company in Austell
🔥 30.07.2021 > Tyson Foods/River Valley by Hanceville
🔥 13.10.2021 > Darigold butter production plant in Caldwell
🔥 15.11.2021 > Food Pantry in Garrard County
🔥 29.11.2021 > Maid-Rite Steak Company in Lackawanna County
🔥 13.12.2021 > Food processing plant in West Side
🔥 07.01.2022 > Poultry processing plant on Hamilton’s Mountain
🔥 13.01.2022 > Cargill-Nutrena feed mill in Lecompte
🔥 31.01.2022 > Fertilizer plant in Winston-Salem
🔥 03.02.2022 > Wisconsin River Meats plant in Mauston
🔥 03.02.2022 > Percy dairy farm in Stowe
🔥 15.02.2022 > Bonanza Meat Co. in the Segundo Barrio
🔥 16.02.2022 > Louis Dreyfus soy processing plant in Claypool
🔥 18.02.2022 > Bess View Farm in St. Albans
🔥 19.02.2022 > Lincoln Premium Poultry plant in Fremont
💥 22.02.2022 > Shearer’s Foods plant south of Hermiston
🔥 28.02.2022 > Nutrien Ag Solutions (fertilizer producer) in Sunnyside
🔥 28.02.2022 > Shadow Brook Farm (Cheese producer) in Lincoln
🔥 14.03.2022 > Wayne Hoover Farm in Longswamp Township
🔥 16.03.2022 > Walmart Food Distribution Center in Plainfield
🔥 16.03.2022 > Nestle frozen foods manufacturing plant in Jonesboro
🔥 24.03.2022 > Penobscot McCrum potato processing plant in Belfast
🔥 29.03.2022 > Maricopa Food Pantry in Maricopa
🔥 31.03.2022 > Rio-Fresh Onion Warehouse in San Juan
🔥 13.04.2022 > East Conway Beef & Pork Meat Market in Conway
🔥 14.04.2022 > Taylor food processing plant in Salinas
🔥 19.04.2022 > Azure Standard, distributor of organic and healthy food, in Dufur
🔥 28.05.2022 > Forsman Farm (poultry) in Howard Lake
🔥 07.06.2022 > JBS meat packing plant in Green Bay
🔥 08.06.2022 > Purina Animal Feed Mill in Arcola
🔥 13.06.2022 > Food Processing Plant in Wisconsin
🔥 21.09.2022 > Food Processing Plant in Kauneonga Lake
Wie sagt man so schön, Kleinvieh macht auch Mist. Und das ist nur ein Teil dessen, was gerade passiert.
9) Kontamination von Agrarland und Ernte
Folgende Vorfälle aus der Gegenwart sind deutliche Beispiele für eine massive Vergiftung.
Am 03.02.2023 ereignete sich wohl eine der schlimmsten Chemie-Katastrophen in der Geschichte der USA. In der Kleinstadt East Palestine in Ohio entgleiste ein Zug mit Waggons, die Gefahrengut enthielten. Im Zuge der Bergung veranlasste man eine „kontrollierte“ Verbrennung von Vinylchlorid. Dabei entstand eine riesige giftige Wolke, die in die Atmosphäre aufstieg. Wolken haben aber nun mal die Eigenschaft, auch wieder über Regen nach unten zu kommen. Eine detaillierte Beschreibung der Geschehnisse im Artikel “Ohio, East Palestine – nothing to see here“.
Durch den Krieg in der Ukraine wurden große Gebiete langfristig kontaminiert. Eine Übersicht über die Umweltschäden infolge des Krieges findet man hier. Im Krieg werden nicht nur Menschenleben zerstört, sondern auch ihre Lebensräume. Kontaminierte Böden und vergiftetes Grundwasser sind die Folgen.
10) Giving to Amplify Earth Action (GAEA)
Bei dem diesjährigen WEF-Treffen in Davos wurde eine neue Initiative ins Leben gerufen: die Giving to Amplify Earth Action (GAEA).
In der Pressemitteilung vom WEF lesen wir: „Die neue Initiative Giving to Amplify Earth Action (GAEA) wird philanthropisches Kapital nutzen, um die 3 Billionen US-Dollar zu generieren, die jedes Jahr aus öffentlichen und privaten Quellen benötigt werden, um den Klimawandel und den Verlust der Natur zu bekämpfen.“
Die Hauptziele, die man damit verfolgt sind:
- Netto-Null-Treibhausgasemissionen,
- den Verlust der Natur umzukehren und
- die Wiederherstellung der biologischen Vielfalt bis 2050.
„Wir befinden uns an einem Wendepunkt in unseren Bemühungen, den Planeten wieder auf Kurs zu bringen, um unsere Klimaziele zu erreichen. Um die Geschwindigkeit und das Ausmaß zu erreichen, die erforderlich sind, um die Systeme der Erde zu heilen, müssen wir nicht nur privates Kapital und staatliche Mittel freisetzen, sondern auch den Philanthropie-Sektor als echte Katalysatorkraft, um die notwendige Beschleunigung zu erreichen“, sagte Klaus Schwab, Gründer und Executive Chairman des Weltwirtschaftsforums.
Mit den 3 Billionen US-Dollar sollen die grundlegenden Änderungen von Politik, Technologie und Verhalten global forciert werden.

Die Punkte 8, 9, 10 stehen im direkten Zusammenhang mit der Lebensmittelkette. Offensichtlich soll ein erheblicher Teil der 3 Billionen USD verwendet werden, um einen direkten Einfluss auf Umfang und Art der tierischen und pflanzlichen Lebensmittelerzeugung zu nehmen.
Laut WEF sind 40% des Ackerlandes der Welt degradiert und 33% der vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen stammen aus Ernährungssystemen. Daher, so das WEF, muss das derzeitige Ernährungssystem viel mehr Nahrung produzieren, während die planetaren Grenzen bereits überschritten werden. Mit der Initiative Food Innovation Hubs, die vom Weltwirtschaftsforum ins Leben gerufen wurde, soll die Art und Weise, wie wir Lebensmittel nachhaltig produzieren und konsumieren, mittels Innovationen verbessert werden.
Wie diese grundlegende Änderung von Politik, Technologie und Verhalten praktisch umgesetzt wird, kann man am Beispiel der Niederlande sehen. Um den Schadstoff-Ausstoß drastisch zu reduzieren, hat die Regierung das Ziel definiert, die Emissionen von Stickoxiden und Ammoniak bis 2030 um 50 Prozent zu senken. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen etwa 30 Prozent der Viehbauern ihren Betrieb aufgeben.
Man sagt – Große Ereignisse werfen ihr Schatten voraus. Wie wird wohl der Einfluss der neuen GAEA Initiative auf den Besitz und die Benutzung von Ackerland sein oder auf der Art und Weise, wie man Viehzucht betreibt? Zu GAEAs wachsender Zahl philanthropischer Partner gehören unter anderem der „Bezos Earth Fund“ von Jeff Bezos, die „Open Society Foundations (OSF)“ von George Soros, die „Rockefeller Foundation“ und die „United Nations Foundation“.
Laut Wikipedia stammt der Begriff Philantropie aus der Antike. „Damals bezeichnete der Ausdruck meist eine wohlwollende, großzügige Einstellung Vornehmer, Mächtiger und Reicher gegenüber ihren wirtschaftlich schwächeren Mitbürgern. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird heute Philanthropie oft auf ihren materiellen Aspekt beschränkt und mit Bereitstellung privater finanzieller Mittel für gemeinnützige Zwecke gleichgesetzt. Dabei denkt man in erster Linie an Großspenden und an die Errichtung von Stiftungen.“
„Kritiker beargwöhnen den starken politischen und gesellschaftlichen Einfluss großer Stiftungen, die nur den Zielen ihrer Gründer verpflichtet und nicht demokratisch legitimiert seien. Außerdem unterstellen sie den Philanthropen fragwürdige, eigennützige Motive.“
In diesem Zusammenhang ist das Interview mit dem Hamburger Soziologieprofessor Frank Adolff „Verschränkung von Philanthropie und Kapitalismus“ besonders aussagekräftig.
Ein Auszug:
Sie kritisieren in einer Ihrer Veröffentlichungen, dass Philanthrokapitalisten die Philanthropie durch mehr und effektivere Philanthropie verbessern wollen. Wie kann ein “Mehr“ an Philanthropie ein Problem sein?
Adloff: Das „Mehr“ ist dann ein Problem, wenn damit eine Machtposition einhergeht, die nicht mehr kontrollierbar ist. Wir haben das gleiche Phänomen im wirtschaftlichen Bereich: Da nennen wir es Monopolbildung. Monopole sind volkswirtschaftlich schädlich, weil sie Preise festlegen können, was sie unter Konkurrenz nicht könnten. In der Welt der Philanthropie müssen wir das demokratietheoretisch sehen: Wenn Akteure eine solche Machtstellung haben, können sie natürlich einerseits viel und schnell etwas bewegen. Andererseits ist das unkontrollierbar, und Akteure können ihre privaten Interessen durchsetzen. Bei der Gates-Stiftung ist beispielsweise kritisch begleitet worden, welchen Einfluss sie auf bestimmte medizinische Entwicklungen weltweit hat, ohne dass das demokratisch kontrolliert wird. Bei großen Organisationen besteht auch weniger die Neigung, mit kleinen zivilgesellschaftlichen Organisationen zu kooperieren, denn sie können mit ihren Mitteln ja selbst die Agenda setzen.
Inwiefern spielt Eigeninteresse im Philanthrokapitalismus eine Rolle?
Adloff: Das zeigt sich an den Verschränkungen zwischen unternehmerischem und philanthropischem Handeln. Ich bleibe mal bei dem Beispiel von Zuckerbergs Stiftung: Diese investiert philanthropisch – man kann es kaum noch Philanthropie nennen – wobei dies letztlich dem Mutterunternehmen zugutekommt. Oder die Gates-Stiftung: Nicht umsonst konzentriert diese sich auf Bildungspolitik. Da geht es um Digitalisierung der Schulen und pädagogische Konzepte. Letztendlich kann man nicht mehr klar unterscheiden: Geht es um philanthropische Bildungsprojekte oder geht es am Ende darum, das Mutterunternehmen mit Aufträgen zu versorgen?
Wie wird die GAEA Initiative die komplette Lebensmittelkette in Zukunft beeinflussen? Was meinst Du?
11) Zu guter Letzt eine Experten-Empfehlung
Erinnerst du dich noch an die guten alten Zeiten, als das Frühstück die wichtigste Mahlzeit am Tag war? Diese Zeit scheint vorbei zu sein. Am 14.02.2023 empfiehlt das renommierte Wall Street Journal den Menschen, die mit der Inflation nicht Schritt halten können: „Um Geld zu sparen, sollten Sie vielleicht das Frühstück auslassen.“
Dazu der Kommentar von The Guardian: „Warum nicht den Einsatz ein wenig erhöhen und ein paar wirklich schwierige Fragen stellen? Zum Beispiel: «Hey Arme, habt ihr schon mal versucht, von Madenwürmern zu leben?» Oder: «Um den reichen Leuten jegliche Unannehmlichkeiten zu ersparen, sollten die Armen vielleicht in unterirdischen Tunneln leben.»“
In diesem Sinne: «Lasset die Hungerspiele beginnen!»
Quellen (Stand vom 01.09.2023)
